Persönlicher KI-Assistent: Aufgaben und Grenzen
Ein persönlicher KI-Assistent ist dann hilfreich, wenn er eine wiederkehrende Aufgabe verlässlich unterstützt. Beginnen Sie mit einem überschaubaren Ablauf. Die folgenden Beispiele sind mögliche Projektumfänge; welche Funktionen umsetzbar sind, hängt von Ihren Werkzeugen, Zugriffsrechten und der Betriebsumgebung ab.
1. Nachrichten für Sie vorbereiten
Beispiel: Der Assistent fasst jeden Morgen ausgewählte Nachrichten zusammen und bereitet Antworten auf Terminfragen vor. Er erhält Zugriff auf die dafür freigegebenen Postfächer oder Ordner. Die Zusammenfassung verweist auf die ursprünglichen Nachrichten, damit Sie Angaben prüfen können. Antwortentwürfe werden zunächst von Ihnen freigegeben; gelesen bedeutet nicht automatisch beantwortet.
2. Termine und Tagesplanung ordnen
Beispiel: Aus freigegebenen Kalendern und Ihrer Aufgabenliste entsteht eine Tagesübersicht mit offenen Punkten und Terminkonflikten. Der Assistent kann Zeitfenster vorschlagen. Ob er Termine eintragen oder verschieben darf, wird separat festgelegt. Fehlende Kalenderdaten und Zeitzonen müssen berücksichtigt werden, bevor ein Vorschlag bestätigt wird.
3. Hintergrundaufgaben begrenzen
Ein regelmäßig laufender Agent braucht einen Zeitplan, einen definierten Aufgabenbereich und einen Umgang mit Fehlern. Vereinbaren Sie, wann er Sie benachrichtigt und wann er stoppt oder nachfragt. Nachrichten versenden, Termine absagen und Ausgaben tätigen sind andere Berechtigungen als Informationen lesen. Zugriffe sollten widerrufbar sein; Zugangsdaten gehören nicht in eine öffentliche Anfrage.
Vier Angaben für Ihren ersten Assistenten
- Welche einzelne Aufgabe soll regelmäßig erledigt werden?
- Welche Postfächer, Kalender oder Aufgabenlisten sind betroffen?
- Was darf der Assistent lesen, vorbereiten und selbst ausführen?
- Wie oft soll er laufen, und wie wollen Sie Ergebnisse prüfen?
Ihre Aufgabe konkret besprechen
Beschreiben Sie Ihren Ablauf und die verwendeten Werkzeuge. Wir klären gemeinsam den nächsten Schritt.